Freundeskreis Strinz-Aube

Wir sind ein Stück Europa

 

 


Neuigkeiten


Zurück zur Übersicht

1.6.2015

Treffen in Aube 2015 (Bericht)

Begegnung Strinz-Aube in der Normandie 2015.Christi Himmelfahrt ist nicht nur ein christliche Fest, sondern auch der Termin der wechselseitigen jährlichen Begegnungen der Patengemeinden Strinz-Margarethä und Aube.In diesem Jahr begaben sich 56 Teilnehmer, teils mit Bus und teils mit privaten Pkws, auf die Fahrt in die Normandie. Teilnehmer waren Vereinsmitglieder, Jugendliche und 13 Mitglieder der Musikschule Aarbergen unter Leitung ihres Direktors Martin Reuß, die eine Partnerschaft mit der Musikgruppe UMRAB aus Aube/Rai haben.Noch ein wenig verschlafen und bepackt auch mit Geschenken für die Gastfamilien startete man um 5 Uhr in Strinz Margarethä. Nach einigen Fahrtstunden näherte sich der Bus der französischen Hauptstadt Paris. Ausden Reihen der jugendlichen Teilnehmer wurde der Wunsch nach einer Route durch Paris geäußert. Ralf Diefenbach, unser bewährter Fahrer bei den Besuchen, stimmte dem zu und so staunten die Mitreisenden über viele imposante Bauwerke und natürlich die Seine mit ihren Bateaux mouche und die vielen den Fluss überspannenden Brücken. Gerda Deuser erläuterte die passierten Gebäude und Gegenden dieser Millionenstadt: Kongresszentrum, Sorbonne, Notre Dame, île de la Cité, île de St. Louis, Rathaus, Justizpalast, Polizeipräfektur, Louvre, Institut de France, Musée d’Orsay, Grand Palais, Petit Palais, französisches Parlament, Invalidendom, Elysée Palast und vieles mehr. Ganz besonders war die Fahrt auf der Champs–Elysée zum Triumphbogen. Paris ist eben eine ganz besondere Stadt.Ralf Diefenbach steuerte den Bus selbstverständlich und souverän durch die Hektik des Pariser Verkehrs so, als würde er dies jeden Tag tun – Danke, auch ihm für dieses besondere „Zusatzerlebnis“.Am Nachmittag erreichten wir unser Ziel „Aube“ in der Normandie. Nach der herzlichen Begrüßung begaben sich alle in das Haus der Freizeit, wo ein Kuchenbüffet aufgebaut war und erfrischende Getränke sowie Kaffee bereit standen. Der Abend wurde in den jeweiligen Unterkünften verbracht, denn man hatte sich ja viel zu erzählen.Auf dem Programm für den nächsten Tag stand die Besichtigung der Stadt Caen. Eine Stadt der Kunst und Kultur, eine moderne Großstadt mit mittelalterlichen Wurzeln, die auf die Gründung durch „Wilhelm den Eroberer“, dem späteren König von England, zurückgeht. Er wurde in der Nähe von Caen - in Falaise- geboren und sein Grabmal befindet sich in der Abteikirche Saint-Etienne in Caen. Sie ist eine der größten romanischen Kirchen Frankreichs mit einer Turmhöhe von 82 m. Nach wiederholten Zerstörungen in mehreren Jahrhunderten wurde sie immer wieder aufgebaut und restauriert, so auch nach den Beschädigungen, die während der Invasion 1944 entstanden. Dank aufwendiger Arbeiten hat sowohl das Äußere als auch das Innere der Abteikirche seine ursprünglichePracht wieder erlangt. Während einer zweisprachigen Führung durch die herzogliche Burg – eines der größten mittelalterlichen Befestigungswerke Europas - wurde uns alles historisch Wissenswerte nahe gebracht. Nach
einem kurzen Aufstieg zu der Wehrmauer belohnte uns ein interessanter Ausblick über diese Stadt, die absolut sehenswert ist.Mit gutem Appetit ging es dann zu einem Picknick mit regionalen Spezialitäten in einem Freizeitpark oberhalb der Stadt.Anschließend fuhren wir mit dem Bus weiter bis nach Ouistreham, einem Badeort am Meer. Für einige der jungen Leute gab es kein Halten mehr, schnell wurden die Badesachen umgezogen und dann in die doch recht kühle Nordsee - es soll Spaß gemacht haben!Alle anderen erkundeten den Ort oder gingen am Strand spazieren und genossen den weiten Blick über das Meer und die würzige Seeluft.Den Abend verbrachte man gemeinsam in der Halle von Aube. Während des Aperitifs präsentierte der Chor „la bouche en choeur“ ein breites Repertoire an Liedern. Nachdem seitens der Chores der Wunsch geäußert wurde, auch einmal in Strinz-Margarethä aufzutreten, lud Gerda Deuser spontan diesen Chor für nächstes Jahr zum Gegenbesuch mit nach Strinz ein.Nach dem anschließenden Menü ala „périgourdin“ wurde es ein lustiger Abend bei dem wechselweise deutsche und französische Lieder von den Anwesenden gesungen wurden. Conny Martin du Martin Reuß von der Musikschule Aarbergen bereicherten das Programm mit französischen Chansons.Im Anschluss wurde noch kräftig das Tanzbein geschwungen.Der Samstag ist immer der Tag, der individuell von den Gastgebern gestaltet wird. Am Abend dann wieder eine Soiree, die mit einem offiziellen Teil begann. Die beiden Vorsitzenden der Verschwisterungskomitees Gerda Deuser und Yves Bonhomme sowie Bürgermeister Vercruysse von Aube und in Vertretung des Hohensteiner Bürgermeisters Horst Enders hieltenkurze Reden und tauschten die Gastgeschenke aus.In den jeweiligen Ansprachen wurde das enge Band der Verschwisterung zumAusdruck gebracht, dass die Freundschaft und Partnerschaft der beiden Gemeinden nicht erst seit der schriftlichen Fixierung vor 41 Jahren besteht,sondern schon viel länger. Es wurde auch der Hoffnung Ausdruck verliehen, dass diese Freundschaft lange weiter bestehen möge. Nicht unerwähnt soll bleiben, dass auch noch einige Gründungsmitglieder in diesem Jahr anwesend waren. Nach dem gemeinsamen Abendessen in Büfettform gestalteten die Mitglieder der Musikschule Aarbergen sowie des Orchesters UMRAB die musikalische Umrahmung des Abends. Beim anschließenden Tanz blieb man noch lange zusammen. Trotz der Freude des Wiedersehens waren die gemeinsamen Tage wieder viel zu schnell vergangen. Langsam wurde an den Abschied am nächsten Morgen gedacht, in der Gewissheit, dass der Kontakt bestehen bleibt und es spätestens nächstes Jahr zu „Christi Himmelfahrt“ ein Wiedersehen in Strinz geben wird.



Zurück zur Übersicht