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1.6.2016

Treffen 2016 in Strinz (Bericht)

Musikalische Begegnung im Rahmen der Verschwisterung Strinz-AubeEs begann beim letztjährigen Besuch der Strinzer in Aube. Bei der Gestaltung des offiziellen Abendprogrammes am Freitag nahm der Chor Bouche en Choeur teil.Ein Zusammenschluss 3er Chöre aus L’Aigle und Umgebung. Es war ein sehr lustiger Abend mit sehr viel Gesang. Gegen Ende des Abends wurde dann die Bitte „man wolle auch einmal in Strinz-Margarethä auftreten“ an uns herangetragen.Da der größte Teil des deutschen Komitees anwesend war, erfolgte eine kurze Beratung und spontan lud man den Chor für das Treffen 2016 in Strinz-Margareth mit ein.So kam es, dann die Strinzer am Himmelfahrtstag 79 Gäste aus Frankreich erwarteten. 34Chormitglieder, die übrigen Gäste in den Familien und Teilnehmer UMRAB, die den Kontakt mit der Musikschule Aarbergen pflegen.Die Mitglieder des Chores fanden zusätzliche alle Unterkunft in Familien.Er war ein freudiger Empfang und beim gemeinsamen Kaffeetrinken mit Kuchenbüfett lernte man sich schon ein wenig kennen. Conny Martin und Martin Reuß von der Musikschule Aarbergen erbrachten mit französischen Chansons den ersten musikalischen Beitrag.Während die Familien den Rest des Tages bei Ihren deutschen Gastgebern verbrachten, trafen sich die übrigen Gastgeber, Chormitglieder und Mitglieder von UMRAB am Abend zum gemeinsamen Grillen.Am Freitag starteten rund 125 Teilnehmer zu einem Ausflug in den Rheingau.Bei strahlendem Wetter durch die maigrünen Wälder über die Bäderstraße ging es in Richtung Nastätten und St. Goarshausen.Ab hier wollte man den Gästen einen Teil des Weltkulturerbes Mittelrheintal zeigen.Vorbei an den zahlreichen Burgen ging die Fahrt bis nach Rüdesheim und dort zur Benediktinerinnen-Abtei St. Hildegard in Eibingen,einer der Wirkungsstättender Heiligen. Hier hatten die Teilnehmer Gelegenheit zur eigenständigen Besichtigung der Kirche und einen Besuch im Klosterladen.Nächste Station, je nach Wahl zu Fuß oder per Bus war das Niederwalddenkmal. Ein geeigneter Platz zum gemeinsamen Picknick unter dem Niederwaldtempel mit wunderbarer Aussicht auf das Rheintal. Danach hatten die Teilnehmer Zeit zur Besichtigung und konnten anschließend mit der Seilbahn mit herrlichem Blick über die Weinberge und das Rheintal bis nach Rüdesheim fahren. Dort war die Zeit bis zur Abfahrt der Busse zur freien Verfügung.Ab 19:30 Uhr traf man sich in der festlich gedeckten Aubachhalle zum Aperitif und gemeinsamen Abendessen mit anschließendem Programm. Für das leibliche Wohl wurde an beiden Abenden von Achim Diefenbach gesorgt.Den Abend eröffnete die Tanzgruppe „Happy feet“ unter der Leitung von Tanja Schwarzer, die jungen Tänzerinnen boten einen erfreulichen Anblick. Dann folgte die Tanzgruppe „Starlight Kids“ mit der Interpretation von Beethovens „Air“, unter der Leitung von Tatjana Swartosch.
Eine besondere Hommage an die Gäste war die eigene Ansage der jungen Tänzerinnen infranzösischer und deutscher Sprache.Nun stand der erste Auftritt des Chores Bouche en Choeur bevor.Der in der Normandie bekannte Chor, der auch schon in zahlreichen anderen Ländern erfolgreich gastierte - so unter anderem in Amerika und letztes Jahr in Peru begeisterte miteinem Potpourri von Liedern aus verschiedenen Ländern und in deren Sprachen. Geleitet wird der Chor Catherine Guibert assistiert von Pascal Bodin.Den Abschluss des Abendprogramms bildete die Volksliedergruppe aus Strinz unter Leitung von Gisela Diefenbach. Sie trugen temperamentvolle Volkslieder vor und animierten zum Mitsingen.Ein gelungener Abend, der keinerlei weiterer musikalischer Unterhaltung bedurfte.Der Samstag steht traditionell den Gastgebern und Gästen zur eignen Gestaltung zur Verfügung. Die Mitglieder von UMRAB probten zusammen mit den Mitgliedern der Musikschule Aarbergen für den abendlichen gemeinsamen Auftritt. Nach einem gemeinsamen Mittagessen erfolgte noch ein Ausflug zum Miniaturgolfplatz nach Rückershausen.Für die Chormitglieder war eine Fahrt in die hessische Landeshauptstadt Wiesbaden mit Stadtbesichtigung und deren markanten Punkten wie Neroberg mit Russischer Kapelle sowie dem sehenswerten Kurhaus organisiert, ebenso eines historischen Gebäudes, welches heute als Justizministerium genutzt wird.Um 19:30 Uhr traf man sich wieder in der Aubachhalle zum gemeinsamen Aperitif und Abendessen. Der Abend begann mit dem Abspielen der beiden Nationalhymen. Gerda Deuser begrüßte die Anwesenden in der voll besetzten Aubachhalle.Offizielle Gäste des Abends neben zahlreichen Vertretern der Ortsvereine waren Bürgermeister Daniel Bauer, Horst Enders als Vorsitzender der Gemeindevertretung, Ortsvorsteher Jürgen Dillmann, Pfarrer Dr. Noack und Frau und Pastor Meuser aus Bad Schwalbach sowie ihr Kollege Pastor Dennis Mary aus L’Aigle.Nach einer Stärkung vom kalten-warmen Büfett eröffneten die Musikschule Aarbergen undUMRAB das Programm. Die Gruppe erntete mit ihrem Beitrag unter der Leitung von Conny Martin begeisterten Applaus. Es folgte der evangelische Singkreis unter Leitung von Margot Höland mit seinem Beitrag internationaler Lieder.Es folgten die offiziellen Ansprachen und der Austausch von Gastgeschenken. Betont wurde dort ganz besonders, wie wichtig und wertvoll diese gegenseitigen zwischenmenschlichen Begegnungen im Rahmen der Verschwisterung angesichts von Krieg, Gewalt und Flüchtlingsproblemen in unserer heutigen Zeit sind. Der Chor „Bouche en Coeur“ brachte ein Repertoire von Liedern zum Vortrag, deren Inhaltmit Wasser und Leben zu tun hatte. Ein wunderbarer Abschluss des Gesangs war dann das Lied: El cóndor pasa. Ein dankbares Publikum belohnte dies mit einem lang anhaltenden Applaus.
Und wie immer - mit einer außergewöhnlichen Tanzvorführung- der krönende Abschluss die Showtanzgruppe des TV Strinz Margarethä, unter der Leitung und Choreographie von Andrea und Christa Enders. die auch eine Zugabe gewährten.Nunmehr wurde der 1, Vorsitzenden von Strinz Gerda Deuser für ihre erfolgreiche und umfangreiche Arbeit mit „standing ovationen“ gedankt und als kleiner Dank ein Blumenstrauß überreicht.Bei Tanz und Unterhaltung wurde der restliche Abend dann weiterhin voll genossen.Am Sonntag dann der Tag der Rückreise. Verabschiedung mit einem lachenden Auge, weilman sich im nächsten Jahr in Aube Wiedersehen wird und einem weinenden Auge der Trennung wegen.4 Tage, an denen zwei Völker ihre Gemeinsamkeiten gelebt und Gastfreundschaft gegeben bzw. genossen haben. Eine gelebte Verschwisterung, die hoffentlich noch lange fortbestehen wird.



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